Web Society
Was ist beim Internetanschluss zu beachten
In Österreich surfen fast 70 Prozent der Bewohner mehr oder weniger regelmäßig im Internet. Das hat dazu geführt, dass es zahlreiche Anbieter gibt, die Anschlüsse mit den unterschiedlichsten Technologien zur Verfügung stellen.
Welche Möglichkeiten gibt es, um in Österreich im Internet zu surfen?
- Kabel:
Das ist die schnellste und einfachste Internetverbindung, die es zurzeit gibt. Sie wird von den großen TV-Anbietern wie Chello (in Wien) oder Liwest (in Linz) angeboten, ist aber nur im jeweiligen Sendebereich erhältlich. Zusätzlich zum Empfang der Fernsehprogramme kommt über einen eigenen Receiver das weltweite Netz in die Wohnung, das dann auch über W-Lan genutzt werden kann. Die Geschwindigkeit erreicht aktuell - zumindest theoretisch - 100 Mbit/s. Es gibt verschiedene Tarife, abhängig davon, welches Tempo und welche Datenmenge benötigt wird. - DSL:
Internet in Breitbandqualität über die Telefonleitung - das steckt hinter dieser Abkürzung. Da das österreichische Telefonnetz vor einigen Jahren entbündelt wurde, werden derartige Anschlüsse nicht nur über A1, also die ehemalige Post, angeboten, es gibt vielmehr zahlreiche unterschiedliche Provider. - Modem:
Auch das gute, alte Modem hat noch nicht vollständig ausgedient. Für Gelegenheitssurfer, die nur hin und wieder eine E-Mail lesen oder ihre Bankgeschäfte erledigen möchten, eine gute Variante - für alle anderen nicht. Das Modem ist langsam, und eine zeitgemäße Homepage aufzurufen kann zum Geduldsspiel werden. Der Vorteil bei der Verwendung eines Modems ist allerdings, das damit auch das Versenden von Faxnachrichten möglich ist. - UMTS-Stick:
Dieser ist vor allem für den mobilen Einsatz gedacht. Er wird über USB mit dem PC oder Laptop verbunden, im Stick befindet sich eine SIM-Karte, über die die Verbindung aufgebaut wird.
Wie schon erwähnt, sind die Anbieter teilweise nur regional tätig. Es gibt aber im Internet Suchmaschinen - beispielsweise auf geizhals.at - die bei der Auswahl des passenden Anbieters im jeweiligen Bezirk oder Bundesland behilflich sind. Vor der Entscheidung wäre es wichtig, über die Surfgewohnheiten nachzudenken, um nur das Angebot auszuwählen, das auch tatsächlich benötigt wird.